Simulation und Bewertung von Routingverfahren in Ad-Hoc-Netzen mit ns-2

M. Brandt

Diplomarbeit, Fachbereich Informatik, Technische Universität Kaiserslautern, 2003

Zusammenfassung

Ziel dieser Diplomarbeit ist die Bewertung verschiedener Routingprotokolle in mobilen Ad- Hoc-Netzwerken sowie eine Bewertung des Realitätsgrades der Simulation selbst. In den ersten Kapiteln wird eine Einführung in mobile Ad-Hoc Netzwerke gegeben und es werden geeignete Routingprotokolle vorgestellt. Weiterhin soll eine Basis für weitere Untersuchungen und realitätsnahe Simulationen geschaffen werden. Aus diesem Grund wird die Struktur des Netzwerksimulators ns-2 beschrieben und der Simulator im Rahmen der Arbeit erweitert, um realistischere Simulationen zu unterstützen.
Weiterhin werden diverse Kriterien und Metriken aufgestellt, anhand derer sich die Qualität von Routingverfahren in Ad-Hoc Netzen bewerten lassen. Es werden einige dieser Metriken ausgewählt und auf verschiedene Szenarien und Simulationen angewandt. Bei den Simulationen wird besonderer Wert auf das Ausbreitungsmodell gelegt, welches im Gegensatz zu den meisten anderen Vorgängerarbeiten realistischere Simulationen erlaubt. Ein zentraler Punkt ist die sich daraus ergebende Problematik der sogenannten Gray Zones. Es wird erläutert, wie dieser Effekt in der Realität und in Simulationen auftreten kann. Es werden diverse Lösungen diskutiert, wobei auf die Verwendung der Signalstärkemessung zu Routingzwecken genauer eingegangen wird.
Ein Routingverfahren wird zur Verwendung von Signalstärkeinformationen modifiziert und anschließend in Bezug auf das Gray-Zone Problem bewertet. Es werden Anregungen für weitere Forschungen in diesem Gebiet geliefert.





 

 
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